Kasberg: Achleitner muss vor Landtagswahl langfristiges Betriebskonzept zum Laufen bringen
Genug Jahre gingen für Tourismus im Almtal verloren – nun braucht es Planungssicherheit für Jahrzehnte
SPÖ-LAbg. Haas
Der Oö. Landtag hat heute die Übernahme der Kasberg Bahnen in die Seilbahnholding des Landes beschlossen und ein Investitionspaket im Sinne einer Mehrjahresverpflichtung über 17 Millionen Euro (zzgl. Umsatzsteuern) auf den Weg gebracht. „Die Übernahme in die Holding über die Traunsee Touristik GmbH ist für mich nur der erste Schritt. Wenn Landesrat Achleitner jetzt nicht liefert, geht sich ein Baustart für Lift und Beschneiungsanlagen vor der Landtagswahl nicht mehr aus. Ich erwarte mir daher rasch einen klaren Zeitplan, wie ein tragfähiges Betriebskonzept in Umsetzung kommt und volle Transparenz gegenüber Region und Landtag. Nur so kann das Skigebiet mit neuem Schwung in die Saison 2027/28 starten“, mahnt SPÖ-Landtagsabgeordneter Mario Haas, der die verlorenen Jahre, in denen Landesrat Achleitner nur Zuschauer war, bedauert: „Die SPÖ hat sich von Anfang an für die Menschen vor Ort, für die Familien, Vereine und Betriebe in der Region eingesetzt, in den einzelnen Gemeinden, wie auch mit Anträgen im Landtag. Über zwei Jahre Unsicherheit haben der Region geschadet. Das wäre absolut vermeidbar gewesen“.
Langfristige Absicherung über die nächsten Wahlen hinaus
Haas fordert vom zuständigen Landesrat ein Konzept zur langfristigen Absicherung des Skigebiets, das bis zum Wahltag Ende September 2027 stehen und funktionieren muss. „Wahlen und eine neue Ressortverteilung als Folge bringen eine Zeit des Übergangs mit sich. Die Region braucht aber Sicherheit. Dazu gehören neue Pistenraupen und eine Beschneiungsanlage. Der Baustart dafür muss bereits im April 2027 sein, damit die Saison 2027/28 planmäßig abgehalten werden kann“, betont Haas.