Bund setzt Rahmen für mehr Primärversorgung – Haberlander muss liefern
Mehr Primärversorgung muss mehr Kassenärzt:innen für Oberösterreich bedeuten
SPÖ-Gesundheitssprecher Binder
SPÖ-Gesundheitssprecher Peter Binder begrüßt den von Bundesministerin Schumann im Budget gesetzten Fokus auf Primärversorgung und Digitalisierung. Beides bringt auch wichtige Impulse für die Prävention. „Jetzt ist Oberösterreich am Zug“, so Binder. „Von den 500 Millionen Euro, die 2026 aus dem Gesundheitsreformfonds fließen, gehen 310 Millionen in die Versorgung, 92,5 Millionen in die Prävention und 95 Millionen in die Digitalisierung. Das ist eine klare Schwerpunktsetzung des Bundes. Jetzt muss Gesundheitsreferentin Christin Haberlander die richtigen Initiativen setzen, damit OÖ den gerechten Anteil der Mittel bekommt“, erklärt der SPÖ-Gesundheitssprecher. „Mehr Primärversorgung kann und muss auch mehr Kassenärzt:innen bedeuten. Oberösterreich darf nicht weiterhin die schlechteste Kassenärzt:innendichte im Bundesländervergleich haben“, stellt Binder außerdem klar. Die Investitionen sollen laut Schumann konkrete Verbesserungen im Alltag der Patient:innen bieten und ein Gesundheitssystem schaffen, das auch in Zukunft leistungsfähig bleibt. „Diese Erwartung teilen wir vollkommen. Der Bund hat mit diesem Budget die Leitlinien vorgegeben, jetzt ist es an Haberlander, diese konsequent umzusetzen und in Zusammenarbeit mit Ärztekammer, ÖGK und Co. das Beste für Oberösterreich herauszuholen. Mit mehr Kassenärzt:innen, mehr Primärversorgungszentren und besserer Vorsorge muss mehr Platz für Gesundheit geschaffen werden“, so Binder abschließend.