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Rechnungsabschluss 2025: 22 Millionen Euro besser als geplant – trotzdem wird beim Sozialen gekürzt

2. Juni 2026

Rechnungsabschluss 2025: 22 Millionen Euro besser als geplant – trotzdem wird beim Sozialen gekürzt

Mehr Vermögen für das Land, aber immer weniger Leistungen für die Menschen

SPÖ-Klubchefin Engleitner-Neu

Das Nettovermögen des Landes stieg von 4,3 auf 4,7 Milliarden Euro, das Ergebnis fiel 22 Millionen Euro besser aus als geplant, das zeigt der Rechnungsabschluss 2025. Während das Land sein Vermögen mehrt, werden aber gleichzeitig soziale Strukturen systematisch verkleinert.

Die Beispiele häufen sich: Der im Bundesländervergleich niedrige Heizkostenzuschuss von nur 200 Euro war in einem besonders kalten Winter erst ab März beantragbar. Menschen mit geringem Einkommen mussten die hohen Heizkosten monatelang vorfinanzieren. Bildungskonto, Eltern-Kind-Zuschuss sowie Vereine zur Förderung von Integration, Frauen und Jugend wurden zusammengestrichen. Und „Soziallandesrat“ Dörfel kürzte bewährten Integrations- und Sozialprojekten mindestens 2,44 Millionen Euro. „Stelzer feiert mehr Vermögen, aber das bessere Jahresergebnis wurde auf dem Rücken der Schwächsten erzielt. Wir müssen den sozialen Rückbau aufhalten, bevor jahrelang aufgebaute Expertise und bewehrte Projekte sowie Fördermöglichkeiten unwiederbringlich verloren gehen“, kritisiert SPÖ-Klubvorsitzende Sabine Engleitner-Neu. „Oberösterreich war einmal ein Sozialland. Diese Stellung hat Schwarz-Blau mutwillig verspielt. Der Rechnungsabschluss beweist: Man hätte nicht so auf dem Geld sitzen müssen. Man hat es so gewollt!“, so Engleitner-Neu abschließend.

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