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Oberösterreich muss mit Sozialmarktmillion gegen steigende Armut helfen

29. April 2026

Oberösterreich muss mit Sozialmarktmillion gegen steigende Armut helfen

Statistik Austria belegt dramatischen Armutsanstieg von 2024 auf 2025

SPÖ-Engleitner-Neu

Morgen wir im Landtagsausschuss der SPÖ-Antrag zur Wiedereinführung und Aufstockung der Sonderförderung für Sozialmärkte in Oberösterreich auf eine Million Euro behandelt. „Kriege und Krisen treiben derzeit die Kosten für Energie, Transport, Düngemittel und Verpackung wieder enorm in die Höhe und das spüren die Menschen unmittelbar beim Einkauf. Haushalte mit niedrigem Einkommen sind davon überproportional hart getroffen, weil sie einen viel größeren Anteil ihres Budgets für Grundnahrungsmittel ausgeben müssen. Jetzt kommt noch dazu, dass mehr Personen armuts- oder ausgrenzungsgefährdet sind als je zuvor“, betont SPÖ-Sozialsprecherin Sabine Engleitner-Neu. Die Statistik Austria hat heute Daten zur Armuts- und Ausgrenzungsgefährdung veröffentlicht (Statistik Austria Daten Armut 2025), die einen Höchstwert für das Jahr 2025 zeigen. Im vergangenen Jahr waren 18,8% betroffen. Besonders bedenklich ist der Anstieg der Armutsgefährdung von 2024 auf 2025. Dieser entspricht mit 170.000 Personen mehreren oberösterreichischen Bezirken.

Kein neues Thema – aber dringender denn je

Die Sozialmärkte versorgen derzeit mehr als 41.000 armutsgefährdete Oberösterreicher:innen mit leistbaren Gütern des täglichen Bedarfs – Tendenz steigend. Gleichzeitig verändert sich die Kund:innenstruktur: Immer häufiger sind es österreichische Staatsbürger:innen sowie langfristig integrierte Personen, die auf die Angebote der Sozialmärkte angewiesen sind. Darunter sind besonders viele Alleinstehende und kinderreiche Familien.

Bereits 2023 und 2024 musste die SPÖ den Soziallandesrat unter Druck setzen. Er reagierte damals mit einer befristeten Förderung, die jedoch viel zu gering ausfiel und längst ausgelaufen ist. Die Lage hat sich seitdem dramatisiert. Die Forderung nach einer Sonderförderung in Höhe von einer Million Euro ist angesichts der aktuellen Budgetlage mehr als leistbar, betont die SPÖ-Sozialsprecherin. Allein im ersten Quartal 2026 lagen die Ertragsanteile des Landes Oberösterreich um 67 Millionen Euro über den Prognosen.

„Wer angesichts voller Kassen wegschaut, während Menschen nicht wissen, wie sie ihre Familie ernähren sollen, hat seine Verantwortung als Politiker:in vergessen. Damals war die Bereitschaft wenigstens ansatzweise vorhanden – das zeigt, dass es geht, wenn der politische Wille da ist. Wir fordern deshalb erneut eine Sozialmarktmillion und hoffen auf eine Zustimmung dieser unaufschiebbaren Hilfe“, so Engleitner-Neu abschließend.

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