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Oberösterreich informiert über Austrofaschismus dank dem langjährigen Einsatz von Dr. Karl Frais

11. Februar 2014

Oberösterreich informiert über Austrofaschismus dank dem langjährigen Einsatz von Dr. Karl Frais

„Ich danke dem Landesarchiv und seinen MitarbeiterInnen. für seine Aufarbeitung des österreichischen Bürgerkriegs mit dem Buch ’14 Tage in Oberösterreich‘. Zusätzlich möchte ich auch Dr. Karl Frais danken, der mit seinem intensiven politischen Einsatz die Aufarbeitung dieser dunklen Kapitel unserer Geschichte erst möglich gemacht hat. Das Erinnern an den Bürgerkrieg ist auch heute ein wichtiger Teil der Pflege von Demokratie und politischer Kultur. Es dient uns allen als mahnendes Beispiel gegen Verhetzung, gegen Feindbilder und für den Erhalt des gemeinsamen politischen Diskurses“, stellt SPÖ-Klubvorsitzender Christian Makor klar.

Die Zeit des österreichischen Bürgerkriegs und der Weg in den Ständestaat bildeten über lange Jahre weiße Flecken in der heimischen Geschichte. Noch heute erfordert es sensible Prozesse, wenn beispielsweise über die Kommentierung eines Porträts des austrofaschistischen Anführers Engelbert Dollfuß im österreichischen Parlamentsgebäude verhandelt wird. Vor diesem Hintergrund hat der damalige Klubobmann Dr. Karl Frais im Jahr 2003 ein Landesgesetz zur Förderung des Gedenkens an die Opfer des Faschismus im Oö. Landtag eingebracht. Thematisch umfasst war dabei auch die Zeit des Austrofaschismus. Nach längerer Beratung und Verhandlung konnte im Jahr 2008 Frais gegenüber Landeshauptmann Dr. Pühringer erreichen, dass die Zeit des Austrofaschismus und des Bürgerkriegs in Oberösterreich durch das Landesarchiv untersucht und aufgearbeitet wird. Eines der Ergebnisse dieser Untersuchungen wird heute präsentiert.

„Wenn wir heute auf die schreckliche Zeit des Bürgerkriegs zurückblicken, dann tun wir das ohne Schuldzuweisungen. Nur so kann es gelingen, die Dinge klar zu betrachten und die notwendigen Lehren für die demokratische Zukunft unseres Landes zu ziehen. Für mich ist dabei klar, dass Frieden und Demokratie untrennbar miteinander verbunden sind. Wer den Frieden erhalten will, ist daher stets gefordert, die Demokratie zu verteidigen“, argumentiert Klubvorsitzender Makor.

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