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SPÖ will Versicherung gegen Hochwasserschäden nach bayrischem Vorbild ermöglichen

6. Februar 2014

SPÖ will Versicherung gegen Hochwasserschäden nach bayrischem Vorbild ermöglichen

Eine Versicherung für Private gegen die vollen Schäden von Hochwasserkatastrophen soll in Österreich ermöglicht werden, fordert die Vorsitzende des Unterausschusses für Hochwasserschutz Gerda Weichsler-Hauer. „Bayrische Versicherte haben nach der Hochwasserkatastrophe im Juni 2013 den vollen Schaden ersetzt bekommen. Diesen optimalen Versicherungsschutz wünschen sich auch viele OberösterreicherInnen.“ Die SPÖ hat dazu bereits eine Initiative im Oö. Landtag eingebracht und wird sich auch in der heutigen Unterausschusssitzung zum Hochwasserschutz und im Ausschuss für Inneres am 13. Februar dafür einsetzen.

Die Fortschritte beim Hochwasserschutz im Eferdinger Becken beurteilt die 2. Landtagspräsidentin positiv. „Es freut mich, dass es Ministerin Bures gelungen ist, die berechtigten Forderungen vieler Geschädigter mit den Kriterien für die Förderung in Einklang zu bringen. Jetzt wird es wichtig sein die Geschädigten rasch über die Höhe der Entschädigung zu informieren. Denn die schwere Entscheidung über die Absiedelung braucht Zeit“, so Weichsler-Hauer.

Die Möglichkeit einer Versicherung gegen Hochwasserschäden bis zur vollen Schadenshöhe ist nicht nur für das Eferdinger Becken relevant. „Jedes Hochwasser ist unterschiedlich. Das zeigen auch die großen Unterschiede bei den großen Katastrophen von 2003 und 2013. Zudem gibt es immer mehr regionale Starkregen, die auch zu ähnlichen Schäden wie ein Hochwasser führen können. Eine Versicherung gegen solche Schäden ist daher für viele Menschen in Österreich interessant. Die Voraussetzungen dafür wollen wir mit Fachleuten im Ausschuss besprechen“, argumentiert Weichsler-Hauer. Eine bundesweite Regelung müsste jedoch von der Bundesregierung kommen.

In der Praxis gibt es mehrere Modelle zu Versicherungen gegen Hochwasser: In der Schweiz existiert eine gesetzliche Verankerung. In Bayern funktioniert das Modell auf freiwilliger Basis. In Österreich gibt es derzeit ein Zusammenspiel aus Katastrophenfonds und Versicherungsschutz mit relativ strikter Deckelung (meist zwischen 5.000-10.000 Euro).

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