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Bewerber:innen vorhanden, Stellen unbesetzt: Haberlander muss bei Kassenarztstellen nachverhandeln

29. April 2026

Bewerber:innen vorhanden, Stellen unbesetzt: Haberlander muss bei Kassenarztstellen nachverhandeln

Politisches Wollen bei Nachbesetzung von Kassenärzt:innen fehlt

SPÖ-Binder

Mehrere unbesetzte Kassenarztstellen in Oberösterreich, trotz vorhandener Bewerber:innen, zeigen strukturelle Schwächen im Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG) auf. Gegenüber anderen Bundesländern, insbesondere auch Wien, gerät Oberösterreich bei der wohnortnahen Versorgung zunehmend ins Hintertreffen.  „In Oberösterreich fehlen in zentralen Fachbereichen Kassenstellen, die dringend gebraucht werden. Wir sehen aktuell in mehreren Bezirken, dass Stellen trotz Interessent:innen nicht besetzt werden. Das ist ein strukturelles Problem, das der RSG lösen muss. Hier brauchen wir rasch mindestens 150 zusätzliche Kassenstellen“, so SPÖ-Gesundheitssprecher Peter Binder.

„Was wir hier erleben, ist eine neue, hinterfragenswürdige Praxis der Gesundheitskasse unter Peter McDonald. McDonald hat offensichtlich nicht nur die Bevölkerung in Marchtrenk, Leonding und Bad Ischl im Stich gelassen, sondern möglicherweise auch Gesundheitsreferentin Haberlander – sicher aber die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher insgesamt – beim RSG hinters Licht geführt.  Haberlander ist hier in der Pflicht, Nachverhandlungen einzufordern und durchzusetzen. Wenn Ärztinnen und Ärzte bereit sind, eine Kassenpraxis zu übernehmen, und die ÖGK diese Stellen dennoch unbesetzt lässt, dann versagt das System. Die Verantwortlichen müssen sich erklären!“, ergänzt Binder.

Platz für Gesundheit. Versorgen statt vertrösten.

Die SPÖ-Landtagsabgeordneten zeigen zurzeit mittels Studie auf, wo bei der Bevölkerung die Probleme des Gesundheitssystems ankommen, besonders auch in den Regionen. Daraus haben sie drei konkrete Forderungen abgeleitet: 150 weitere Kassenstellen, Wartezeitenziel für planbare OPs von maximal einem halben Jahr und den Ausbau der Gesundheitsprävention. 

„Diese Änderungen fordern wir mit Nachdruck. Oberösterreich darf nicht weiterhin die schlechteste Kassenärzt:innendichte im Bundesländervergleich haben. Die SPÖ steht auf der Seite der Bevölkerung: Wir werden diese markanten Versorgungslücken weiter aufzeigen und nicht lockerlassen, bis die Menschen in Oberösterreich die wohnortnahe Kassenversorgung bekommen, auf die sie einen Anspruch haben“, so der SPÖ-Gesundheitssprecher abschließend.

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