Innviertel braucht endlich Klarheit zu Herzversorgung und Hubschrauberstationierung in Suben
Zeitgemäße Versorgungssicherheit für die Region erlaubt kein Ausspielen von Herzkatheter gegen Helikopter
SPÖ-LAbg. Knauseder
Aktuelle Berichte, wonach der Betrieb eines nachtflugtauglichen Rettungshubschraubers in Suben weiter offen bleibt, schüren im Innviertel weiter Unsicherheit. „Sich auf Bayern zu verlassen ist wie man sieht zu wenig, denn dort wurden bereits alle Einsatzgebiete nachtflugtauglich abgedeckt. Für die bayrischen Entscheidungsträger:innen hat das Innviertel daher wenig überraschend keine Priorität. Aber als seit über 200 Jahren Landesbürger:innen Oberösterreichs sollten wir uns auf unsere Politiker:innen in Linz verlassen können. Gesundheitsreferentin Haberlander muss endlich Klarheit schaffen und auch dieses Ausspielen einer nachtflugtauglichen Helikopterlösung mit dem Herzkatheter unterlassen. Eines hat mit dem anderen nur bedingt zu tun und so werden Innviertler:innen bei einem Grundbedürfnis zu Oberösterreichern 2. Klasse gemacht. Unsere Region braucht beides, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein und bei Notfällen alle Optionen und die raschesten Wege für die Patient:innen bieten zu können“, fordert die Innviertler-SPÖ-Landtagsabgeordnete Gabriele Knauseder aus Braunau ein klares Bekenntnis aus Linz. 13.000 Unterschriften von Bürger:innen und mehrere Resolutionen aus Gemeinden an das Land untermauern diese Haltung.