SPÖ liefert auch in Oberösterreich konkrete Antwort auf Spritpreishoch
Wir handeln mit dem Vorzeigemodell von Landestankstellen statt bloßen Lobbybriefen
SPÖ-Höglinger
Der jüngste Ölpreisanstieg infolge des Iran-Kriegs trifft Pendler:innen, transportintensive Betriebe und den ländlichen Raum in Oberösterreich hart. Die SPÖ fordert die Landesregierung daher in der heutigen Landtagssitzung auf, nach dem Vorbild des Burgenlandes sogenannte Landestankstellen einzurichten, die dämpfend auf die regionalen Treibstoffpreise wirken sollen.
„Das Burgenland hat bereits 2012 bewiesen, dass Landestankstellen funktionieren. Sie wirken als echte Preisbrecher und haben die Spritpreise im ganzen Land spürbar gesenkt. Dieses Modell lässt sich auf Oberösterreich übertragen. Wir fordern die Landesregierung auf, das aus gegebenem dringlichem Anlass endlich anzugehen. Alle Fraktionen sind zur Mitunterzeichnung eingeladen worden“, so SPÖ-Verkehrssprecher Tobias Höglinger.
SPÖ fordert mehr Engagement des Landes
Der Treibstoffmarkt leidet unter geringer Preistransparenz, starker Abhängigkeit von internationalen Rohstoffpreisen und deutlichen regionalen Preisunterschieden. Eine Beteiligung des Landes an der Tankstelleninfrastruktur – gegebenenfalls in Kooperation mit landeseigenen Unternehmen – könnte den Wettbewerb stärken, Preisspitzen abfedern und die Versorgungssicherheit erhöhen.
„Die Bundesregierung hat gehandelt, das Burgenland hat gehandelt – jetzt stellt sich die Frage: Schafft das auch Schwarzblau in Oberösterreich? Oder beschränken sie sich weiterhin nur aufs Briefe schreiben?“, so Höglinger abschließend.
Foto: Land OÖ