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Gewaltschutz mit Fragezeichen: SPÖ fordert zum Weltfrauentag Klarheit von Haberlander

8. März 2026

Gewaltschutz mit Fragezeichen: SPÖ fordert zum Weltfrauentag Klarheit von Haberlander

Eine Ambulanz, die niemand kennt, hilft niemandem!

SPÖ-Frauensprecherin Heitz

Seit Jänner in Betrieb, erst Ende Februar kommuniziert – der Start der Gewaltambulanz am Med Campus Linz wirft viele Fragen auf. Das verstärkte gesellschaftliche Interesse rund um den Internationalen Frauentag am 8. März wollen die SPÖ-Landtagsabgeordneten Renate Heitz und Klubvorsitzende Sabine Engleitner-Neu nutzen. In einer schriftlichen Anfrage an LH-Stellvertreterin Christine Haberlander fordern sie nun Klarheit – insbesondere darüber, ob die Ambulanz tatsächlich mit neuem Personal ausgestattet wurde oder ob lediglich bestehende Strukturen umbenannt worden sind. „Um wirksam helfen zu können, müssen Hilfsstrukturen wie die Gewaltambulanz in ganz Oberösterreich allgemein bekannt sein. Wir sind im Landtag aktiv für die Gewaltambulanz eingetreten, freuen uns über die nunmehrige Realisierung. Jetzt werden wir den weiteren Weg der Gewaltambulanz begleiten, um sicherzugehen, dass sie zu einem besseren Schutz für Frauen im Land führt“, so SPÖ-Frauensprecherin Renate Heitz.

Wie funktioniert die Gewaltambulanz?

Gerade vor dem Hintergrund des aktuellen Streiks der Beschäftigten in den oberösterreichischen Ordensspitälern ist diese Frage mehr als berechtigt. „Wenn das Personal am Limit arbeitet, kann eine Gewaltambulanz nur dann funktionieren, wenn sie wirklich mit zusätzlichen Stellen ausgestattet wird – und nicht auf Kosten anderer Bereiche geht“, betont Heitz.

Die Anfrage umfasst 17 Fragen – von den konkreten Öffnungszeiten bis hin zur flächendeckenden Versorgung im ganzen Bundesland. Besonders kritisch: Wann wurden Gewaltschutzzentrum, Frauenhäuser, Frauenberatungsstellen, Polizei und Opferschutzgruppen überhaupt informiert? „Denn eine Gewaltambulanz kann nur funktionieren, wenn das gesamte Netzwerk an Unterstützungseinrichtungen von Anfang an eingebunden ist. Und medizinische Hilfe bei Gewaltfällen muss rund um die Uhr funktionieren“, so Heitz abschließend.

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