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Mehrwertsteuer-Senkung auf Grundnahrungsmittel: Wichtiger Schritt für einkommensschwache Haushalte

18. Januar 2026

Mehrwertsteuer-Senkung auf Grundnahrungsmittel: Wichtiger Schritt für einkommensschwache Haushalte

Familien mit geringen Einkommen profitieren überproportional von dieser Maßnahme.

SPÖ-Sozialsprecherin Engleitner-Neu

SPÖ-Sozialsprecherin Sabine Engleitner-Neu betont die besondere Bedeutung der beschlossenen Mehrwertsteuer-Senkung auf Grundnahrungsmittel für einkommensschwache Haushalte. „Diese Maßnahme ist sozial treffsicher und kommt genau dort an, wo sie am dringendsten gebraucht wird: bei Familien und Alleinerziehenden mit geringen Einkommen“, erklärt Engleitner-Neu. Sie verweist auf die soziale Dimension der Entlastung: „Während wohlhabende Haushalte nur etwa 9% ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben, müssen einkommensschwache Familien über 16% ihres verfügbaren Einkommens für Lebensmittel aufwenden (Haushaltsausgaben Statistik Austria). Die Senkung der Mehrwertsteuer auf unter fünf Prozent wirkt daher wie ein sozialer Ausgleich und macht den Einkauf im Supermarkt für jene erschwinglicher, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen.“ Bedenkt man zusätzlich, dass einkommensschwächere Familien besonders auf Grundnahrungsmittel angewiesen sind und sich weniger Luxuslebensmittel gönnen können, ist der Unterschied noch weitaus größer. Gerade in Oberösterreich, wo laut aktuellen Daten aus dem Jahr 2024 rund 193.000 Haushalte armutsgefährdet sind, wird diese Entlastung unmittelbar spürbar sein (EU-SILC Zahlen zur Armutsgefährdung ).

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