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Inflation bleibt hoch – Entlastung bleibt aus

17. Juli 2025

Inflation bleibt hoch – Entlastung bleibt aus

Die Teuerung belastet Oberösterreicher:innen weiter, die SPÖ fordert konkrete Maßnahmen der schwarz-blauen Landesregierung

SPÖ-Klubvorsitzende Engleitner-Neu

Die erhoffte Entspannung bei den Preisen bleibt aus. Laut dem heute veröffentlichten Verbraucherpreisindex lag die Inflation im Juni 2025 erneut bei 3,3 Prozent. 

„Es liegt an der schwarz-blauen Landesregierung, endlich gezielte Maßnahmen zu setzen, um das Leben in Oberösterreich wieder leistbar zu machen“, fordert SPÖ-Klubvorsitzende Sabine Engleitner-Neu. Ein Beispiel: die überfällige Reform der Wohnbeihilfe. Wesentlicher Teil der Lebenserhaltungskosten für die Oberösterreicher:innen ist und bleibt das Wohnen. Trotz steigender Mieten und Rekordinflation ist die Zahl der Bezieher:innen der Wohnbeihilfe weiter rückläufig. Das zeigt, das Instrument der Wohnbeihilfe ist nicht mehr treffsicher. Wohnbaureferent LH-Stv. Haimbuchner bleibt jedoch untätig. „In einer Zeit, in der die Inflation das tägliche Leben für viele kaum noch leistbar macht, braucht es soziale Verantwortung. Wer jetzt nicht handelt, lässt jene im Stich, die am stärksten unter der Teuerung leiden“, so Engleitner-Neu.

Der Verbraucherpreisindex zeigt zusätzlich, dass insbesondere Produkte des täglichen Einkaufs einen erheblichen Teil der Teuerung ausmachen. Erstmals dieses Jahr ist die Inflation bei Lebensmitteln wieder so hoch, dass sie gesondert hervorgehoben wird. Neben steigenden Preisen sorgt auch die sogenannte Shrinkflation für Unmut, also das heimliche Schrumpfen von Verpackungsinhalten bei gleichbleibendem Preis.

Nicht nur Inflation, auch Shrinkflation ist ein Thema

„Die Preise steigen, das Geld wird knapper und gleichzeitig schrumpft der Inhalt vieler Produkte heimlich. Ob Chips-Packungen, Schokolade oder Margarine: Immer öfter bleibt der Preis gleich, aber die Menge wird weniger. Das ist bewusste Täuschung der Konsument:innen und gehört endlich unterbunden“, betont SPÖ-Klubvorsitzende Sabine Engleitner-Neu.

Ein wichtiger Etappenerfolg ist bereits gelungen: Auf gemeinsame Initiative von SP und Grünen haben alle Landtagsfraktionen eine Resolution zum Thema Shrinkflation an die Bundesregierung unterzeichnet. Ziel ist es, mit klaren gesetzlichen Vorgaben mehr Transparenz und besseren Schutz für Verbraucher:innen zu erreichen. Die Forderungen sind eindeutig: Grundpreise (pro Kilogramm, Liter etc.) müssen verpflichtend und gut sichtbar angegeben werden. Außerdem sollen täuschend große Verpackungen mit hohem Luftanteil verboten werden. Sie verschleiern den wahren Inhalt, täuschen über den Preis und verursachen unnötigen Müll.

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