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„Sicherheit am Schulweg muss oberste Priorität haben!“

22. August 2024

„Sicherheit am Schulweg muss oberste Priorität haben!“

SPÖ-Verkehrssprecher Höglinger fordert Sofortmaßnahmen aufgrund der Erkenntnisse des ÖAMTC

In drei Wochen ist Schulbeginn, doch der Weg in die Schule birgt derzeit viele Gefahren für Schüler:innen: Rücksichtslose und zu schnelle Autofahrer:innen erhöhen das Unfallsrisiko am Schulweg. Zuletzt hat das auch der ÖAMTC in Oberösterreich durch eine Studie festgestellt. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen kann sich SPÖ-Verkehrssprecher Höglinger vorstellen, sogenannte „Mobility Observation Boxes“ an einer repräsentativen Zahl von Schulen und Kindergärten einzurichten. „Diese Sofortmaßnahme liefert Erkenntnisse auf einer breiten Basis für weitere politische Ableitungen, um die Verkehrssicherheit vor Schulen zu erhöhen. Ich appelliere daher an Autolandesrat Steinkellner, die Zeit bis zum Schulbeginn noch sinnvoll zu nutzen und im Sinne der Verkehrssicherheit Taten zu setzen – anstatt, wie zuletzt wieder im Landtag, Geschwindigkeitsbeschränkungen vor Schulen und Kindergärten als ‚ideologisch motiviert‘ und deren Kontrolle als ‚Abzocke‘ zu verunglimpfen“, betont Höglinger.

Laut ÖAMTC passieren in Österreich jährlich etwa 460 Unfälle mit Personenschaden auf Schulwegen, wobei laut den jüngsten Medienberichten die meisten Unfälle in Oberösterreich passieren. Zudem betont der ÖAMTC, dass Unfälle nur die Spitze des Eisbergs sind und dass es viel häufiger zu „Beinahe-Unfällen“ kommt, die jedoch weitgehend unbemerkt bleiben. Gemeinsam mit dem AIT Austrian Institute of Technology analysierte der ÖAMTC daher mittels künstlicher Intelligenz und einer „Mobility Observation Box“ das Verkehrsgeschehen vor einer oberösterreichischen Volksschule im Zeitraum von 13. bis 22. Mai 2024. Eine „Mobility Observation Box“ ist eine kleine, unauffällige Box, die alle Verkehrsteilnehmer:innen anonym erfasst. Mittels KI werden die Verkehrsteilnehmer:innen nach Fortbewegungsart klassifiziert und deren Verhalten bewertet, wodurch gefährliche Situationen aufgezeigt werden. „Es ist sehr dankenswert, dass der ÖAMTC diese Beobachtungsstudie durchgeführt hat. Nun liegt es an Steinkellner entsprechende politische Ableitungen zu treffen, um sichere Schulwege zu garantieren“, so Höglinger.

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