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Personalmangel: 20 OÖ-Gemeinden schlagen Alarm

31. März 2022

Personalmangel: 20 OÖ-Gemeinden schlagen Alarm

Unverständliche Ignoranz von LRin Langer-Weninger.

SPÖ-Klubvorsitzender Lindner

Die Zahl der Gemeindepetitionen an das Land Oberösterreich zur Bewältigung des Personalmangels wächst beinahe täglich. Als 20. Gemeinde hat Kefermarkt aus dem Bezirk Freistadt vom Land Oberösterreich gefordert, das Personalschema zu überarbeiten, weil unter den gegebenen Bedingungen keine MitarbeiterInnen am Markt zu finden sind. SPÖ-Klubvorsitzender Mag. Michael Lindner kommt selbst aus Kefermarkt und hat volles Verständnis für die Petition des ÖVP-Bürgermeisters seiner Heimatgemeinde: „Egal ob im Bauhof, in der Finanzabteilung oder beim Bürgerservice – für die Gemeinden wird es immer schwieriger geeignete MitarbeiterInnen zu finden. Beim Wettbewerb um neues Personal haben die Privaten viel mehr Spielraum, weshalb die Gemeinden zu Recht um Hilfe rufen. Wenn die zuständige ÖVP-Landesrätin diese Hilferufe weiter ignoriert, ist sie dafür mitverantwortlich, wenn die Gemeinden ihre Leistungen nicht mehr aufrecht halten können“.

Pensionierungswellen verschlimmern Situation

Die Strategie des „Aussitzens“ ist bei strategischen Problemen, die das ganze Land erfassen extrem kurzsichtig, um nicht zu sagen fahrlässig. „Jeder weiß, dass gerade in den aktuellen Jahrgängen bis 2025 große Pensionierungswellen stattfinden. Das bedeutet umgekehrt, dass aktuell eine Vielzahl an Nachbesetzungen notwendig ist. Wenn diese nicht gelingen, dann geht viel Wissen und Erfahrung verloren. Die Gemeinden können dann schlichtweg ihre Dienstleistungsqualität nicht mehr aufrecht halten. Das sorgt aber auch für Frustration bei den verbleibenden MitarbeiterInnen, die womöglich auch andere berufliche Alternativen haben“, warnt Lindner.

Zu langes Zuwarten rächt sich – siehe Kinderbildung und Pflege

Was passiert, wenn die öffentliche Hand lange zuwartet, ist aktuell bei der Pflege und der Kinderbildung erkennbar: Die ElementarpädagogInnen demonstrieren auf den Straßen, weil die Arbeitsbedingungen nicht mehr passen und deshalb zu wenig Nachwuchs kommt. In der Pflege fehlen die notwendigen Kräfte, so dass zum Teil bestehende und gebrauchte Einrichtungen nicht im Vollbetrieb arbeiten können. „Ist das die Perspektive von Langer-Weninger für die Gemeinden? Dass es dann zu Zusammenlegungen kommt, weil einzelne Gemeinden kein Personal mehr finden? Für diese Ignoranz habe ich kein Verständnis“, so Lindner.

Foto: MecGreenie

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