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200.000 Coronainfizierte in der Pandemie: Oberösterreich ist trauriger Spitzenreiter

17. November 2021

200.000 Coronainfizierte in der Pandemie: Oberösterreich ist trauriger Spitzenreiter

Weil Oberösterreich heute erneut 4.423 Neuinfektionen (von bundesweit 14.416) verzeichnet, übernimmt unser Bundesland die „Führung“ in der Gesamtzahl der Neuinfektionen seit Anbeginn der Corona-Krise. „Die Lage ist mehr als ernst. Das belegt nicht nur die Statistik, sondern viel dramatischer die Situation in den Spitäler. Nicht nur, dass die Intensivbetten kaum mehr verfügbar sind, auch immer mehr Pflegekräfte flüchten aufgrund der dramatischen Situation aus dem Beruf. Die Zeit von halben Lösungen ist vorbei. Alle Landesregierungsmitglieder müssen klar Ja zur Impfung sagen und auch mit positivem Beispiel voran gehen – am besten noch heute“, so Lindner. Außerdem fordert Lindner, dass Stelzer sofort Sozialpartner, Gemeinde- und Städtebund in den Krisenstab holt.

Landesspitzen sollen impfen gehen.

Klubvorsitzender Lindner

“Gemeinsamen Antrag“ im Landtag ernst nehmen

Weil der Versuch einer gemeinsamen Erklärung aller Parteien zur Bewältigung der Krise nicht gelungen ist und ÖVP und FPÖ sich auch einer gemeinsamen Initiative verweigert haben, gibt es morgen 2 Anträge: Einen von SPÖ/NEOS/Grüne, bei dem auch ÖVP und FPÖ zur Mitzeichnung eingeladen waren, und einen von ÖVP/FPÖ zum „gemeinsamen Vorgehen in der Pandemiebekämpfung“, der ohne Einladung an andere eingebracht wurde. „Wir erleben aktuell das Scheitern des Stelzerschen Alleingangs in der Pandemie-Bewältigung. Die negativen Folgen für Oberösterreich sind dramatisch. Deshalb müssen alle politischen Kräfte jetzt zusammenarbeiten und auch in den Krisenstab eingebunden werden, um mithelfen zu können“, fordert Lindner. Die Einbindung in den Krisenstab wurde auch seitens der Sozialpartner und Kommunalvertretungen mehrfach gefordert.

Landesregierung und Landtag impfen

Die vierte Welle wäre vermeidbar gewesen, wenn die Impfquote im Sommer entsprechend erhöht hätte werden können. Das ist gescheitert, weil es – auch seitens der VP/FP-Regierungskoalition – keine Einigkeit gegeben hat. „Das Liebäugeln mit der Impfskepsis im Land von Stelzer und Haimbuchner ist mitverantwortlich für das aktuelle Desaster. Es liegt daher auch an diesen politischen Kräften, den Schaden jetzt bestmöglich zu minimieren – am besten mit einer sofortigen Impfung und einem Ende jeglicher Querschüsse“, so der SPÖ-Klubvorsitzende.

Foto: Land OÖ

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