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Mieten laut Statistik Austria weiter im Anstieg: SPÖ fordert Wohnbeihilfenreform in Oberösterreich

30. Mai 2017

Mieten laut Statistik Austria weiter im Anstieg: SPÖ fordert Wohnbeihilfenreform in Oberösterreich

Mieten um Euro 7/m² gibt es bei privaten Anbietern kaum mehr, wie die Statistik Austria in ihrer heutigen Auswertung zum Thema Wohnen belegt. In den Jahren 2012 bis 2016 sind die Nettomieten von privaten Wohnungen um 18,7% angestiegen. „Wer heute eine private Mietwohnung sucht, zahlt laut Statistik Austria im Durchschnitt knapp 10 Euro pro Quadratmeter. Das ist für viele Junge einfach nicht mehr leistbar“, warnt SPÖ-Klubvorsitzender und Wohnbausprecher Christian Makor. In Oberösterreich ist die Situation sogar noch dramatischer, weil LH-Stv. Haimbuchner bei privaten Mieten über Euro 7/m² brutto die Wohnbeihilfe verweigert. „Die 7-Euro-Grenze wurde von der Realität überholt und muss dringend angehoben werden“, fordert Makor auch mit einem Initiativantrag im Oö. Landtag.

 

Haimbuchner-Politik wurde von der Realität überholt.

Klubvorsitzender Christian Makor

 

Am schlimmsten sind Junge von den hohen Mietpreissteigerungen betroffen: Wer nicht das (seltene) Glück hat, in einen (günstigen) alten Mietvertrag eintreten zu können, ist am freien Markt mit Quadratmeterpreisen von durchschnittlich Euro 9,9 laut Statistik Austria konfrontiert. „Junge mit geringen Einkommen wären eigentlich die Hauptzielgruppe für die Wohnbeihilfe. Weil Haimbuchner dieses soziale Netz aber durch die realitätsfremde Obergrenze ausgehöhlt hat, bekommen immer weniger Junge in Oberösterreich eine Wohnbeihilfe. Das bedeutet für sie einen Verlust von bis zu 200 Euro pro Monat!“, zeigt Makor die Auswirkungen auf.

 

Die SPÖ hat deshalb bereits im Juli 2016 im Oö. Landtag erneut die Anhebung der falschen 7-Euro-Grenze auf ein zeitgemäßes Niveau gefordert. Der Antrag wurde jedoch von ÖVP und FPÖ in den Unterausschuss Bauen und Wohnen verschoben, wo er bislang nicht weiter inhaltlich bearbeitet wurde. In der Zwischenzeit verlieren immer mehr Mieterinnen und Mieter aufgrund der ständig steigenden Mieten ihren Wohnbeihilfenanspruch.

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