SP-Antlinger begrüßt UVP-Pflicht für Deponie Weibern
Sorgen der Anrainer ernst nehmen – Großprojekt braucht eine Gesamtbetrachtung aller Auswirkungen
Für die geplante Baurestmassendeponie in Weibern muss eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden. Das hat die zuständige Behörde nun mit Bescheid festgestellt. Für den SPÖ-Landtagsabgeordneten Thomas Antlinger ist das ein wichtiger Etappenerfolg für die Menschen in der Region: „Ich begrüße diese Entscheidung ausdrücklich. Ein Projekt dieser Dimension, das die Menschen in Weibern und Aistersheim seit mittlerweile mehr als zwei Jahren beschäftigt, hat sich eine umfassende und gründliche Prüfung verdient. Genau dafür haben wir uns immer eingesetzt“. Die Sorgen rund um das geplante Deponieprojekt sind von Beginn an vielfältig gewesen. Es geht um die Auswirkungen auf Natur und Landschaft, um Grundwasser, Verkehr, Staub und Lärm – aber letztlich vor allem um die Frage, welche langfristigen Folgen ein derartiges Projekt für die Lebensqualität in der Region haben kann. „Bei einem solchen Eingriff darf es nicht darum gehen, möglichst schnell einen Haken unter einzelne Genehmigungsvoraussetzungen zu setzen. Es braucht eine Gesamtbetrachtung. Die Menschen haben ein Recht darauf, dass ihre Sorgen ernst genommen und alle Auswirkungen sorgfältig geprüft werden“, betont Antlinger.
Allparteien-Antrag für strengere UVP-Regeln bereits letzte Woche im Landtag beschlossen
Antlinger sieht die nun festgestellte UVP-Pflicht auch als Bestätigung dafür, dass sich politisches und zivilgesellschaftliches Dranbleiben auszahlt. „Beharrlichkeit zahlt sich aus. Vor wenigen Tagen ist es uns im Landtag gelungen, einen Allparteienantrag für strengere Regeln bei neuen Baurestmassendeponien auf den Weg zu bringen. Jetzt steht fest, dass auch das konkrete Projekt in Weibern einer umfassenden Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden muss. Beides sind wichtige Schritte.“
UVP garantiert Mindeststandards
Gleichzeitig ist für Antlinger klar, dass damit noch keine endgültige Entscheidung über die Deponie getroffen wurde: „Die UVP ist nicht das Ende des Verfahrens. Aber sie stellt sicher, dass jetzt genau hingeschaut wird. Und genau das haben sich die Menschen in der Region verdient.“