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Neue Unfallzahlen bestätigen: B148 braucht endlich Sofortmaßnahmen statt Ankündigungen

29. Juli 2026

Neue Unfallzahlen bestätigen: B148 braucht endlich Sofortmaßnahmen statt Ankündigungen

Statistik Austria zeigt höchsten Verletztenstand seit 2019 in Oberösterreich – Steinkellner muss handeln

Die aktuellen Zahlen der Statistik Austria zum 1. Quartal 2026 zeigen das Ausmaß des Problems. In Oberösterreich wurden mit 1.573 Verletzten so viele Menschen wie in keinem anderen Bundesland verletzt, ein Anstieg von 11 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum und damit einer der stärksten Zuwächse österreichweit. Auch die Zahl der Verkehrstoten stieg in Oberösterreich von 12 auf 14. Für die SPÖ-Landtagsabgeordnete aus dem Bezirk Braunau, Gabriele Knauseder, ist das ein weiterer Beleg dafür, dass auf der B148 endlich gehandelt werden muss, zumal in diesen Zahlen die Sommermonate noch gar nicht enthalten sind.

„Das sind nur die Zahlen für Jänner bis März, die Sommermonate mit dem höchsten Verkehrsauf­kommen und den meisten Urlaubsfahrten fehlen noch. Erfahrungsgemäß steigt gerade jetzt, bei Hitze und Reisestress, auch das Aggressionspotenzial im Straßenverkehr. Dass sich die Unfälle auf der B148 gerade in der Urlaubszeit häufen, ist auch längst bekannt, ebenso wie die Tatsache, dass diese Straße für alle, die sie befahren müssen, eine Zumutung ist. Wenn Landesrat Steinkellner jetzt wieder nur auf den Ist-Stand verweist, statt endlich Schritte zu setzen, vernachlässigt er seine Verantwortung für die Verkehrssicherheit. Es braucht keine weiteren Ankündigungen für die Zukunft, sondern Sofortmaßnahmen“, so Knauseder.

Forderungen Radarkette, mobile Kontrollen, Umfahrung Elling

„Eine Radarkette über die gesamte Strecke wäre dringend notwendig. Kurzfristig braucht es jetzt mehr mobile Radarkontrollen sowie eine Ausweitung der Überholverbote. Alles andere ist zu wenig für eine Strecke, die für immer mehr Menschen zur Gefahr wird“, fordert Knauseder. Erneut betont sie zudem die Dringlichkeit der Umfahrung Elling: „Sie muss rasch umgesetzt werden! Für die Anrainer:innen in diesem Ortsteil von Weng im Innkreis ist die aktuelle Situation eine extreme Zumutung! Die Gemeinde hat mehrere Varianten für eine Umfahrung vorgelegt. Dass das Land trotzdem keine Entscheidung trifft, liegt in der politischen Verantwortung des Verkehrslandesrats.“ Auch bei der A8 sieht sie Anpassungsbedarf, etwa bei durchgängigen Überholverboten für LKWs.

SPÖ-Vorschläge, um Unfallzahlen zu senken

Die SPÖ hat in der Juni-Landtagssitzung einen Antrag mit einem umfassenden Maßnahmenpaket eingebracht. Tempo 30 soll vor Schulen zum gesetzlichen Regelfall werden, Gemeinden sollen mehr Entscheidungsspielraum bei Verkehrsberuhigung und Radarüberwachung erhalten und Unfallhäufungspunkte entschärft werden. „Im September-Ausschuss haben alle Fraktionen die Gelegenheit, diesem Paket zuzustimmen. Steinkellner kann das nicht aussitzen, sondern muss endlich handeln!“, so Knauseder abschließend.

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