SPÖ-Binder zu geplanter ME/CFS-Ambulanz: „Steter SPÖ-Druck zahlt sich aus“
Ambulanz in Wels Erfolg konsequenter Oppositionsarbeit
Die angekündigte Spezialambulanz für ME/CFS-Betroffene (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) am Krankenhaus Wels ist für SPÖ-Gesundheitssprecher Peter Binder ein längst überfälliger Schritt und der Verdienst konsequenter Oppositionsarbeit. „Spät aber doch wird auch nun bei uns eine Anlaufstelle kommen. Unser konstruktiv-kritischer Blick auf Oberösterreichs Gesundheitslandschaft trägt Früchte im Sinne der Patient:innen“, so Binder, der unter anderem auf den SPÖ-Initiativanatrag für eine entsprechende Sonderkrankenanstalt vom Jänner verweist. Während in anderen Bundesländern oder etwa in Deutschland bereits länger an entsprechenden Konzepten für Behandlungszentren gearbeitet wird, zieht Oberösterreich nun endlich nach. Der Bedarf ist enorm: Studien zufolge entwickeln bis zu 10 Prozent der Covid-Patient:innen ME/CFS-Symptome. „In Oberösterreich betrifft das tausende schwer beeinträchtigte, oft bettlägerige Menschen. Für sie muss die Ambulanz in Wels und vor allem auch das ergänzende integrative Versorgungsnetzwerk rasch realisiert werden. Die Betroffeneninitiativen sollten dabei unbedingt einbezogen und ausreichende Ressourcen bereitgestellt werden, damit der Zeitplan hält“, mahnt Binder.