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AK-Studie bestätigt: Haberlanders Versäumnisse bei der Ärzteausbildung sind in der Fläche angekommen

10. Juni 2026

AK-Studie bestätigt: Haberlanders Versäumnisse bei der Ärzteausbildung sind in der Fläche angekommen

Weise seit Jahren im Landtag auf ungenützte Potenziale bei Ausbildungsplätzen hin

SPÖ-Gesundheitssprecher Binder

Die Arbeiterkammer legt mit ihrer erstmaligen statistischen Aufarbeitung der ärztlichen Versorgung in Oberösterreich ein weiteres fundiertes Zahlen-, Daten- und Faktenwerk vor. Es macht die gesundheitspolitischen Versäumnisse des Landes Oberösterreich im vergangenen Jahrzehnt deutlich sichtbar. „Sowohl im Dienstpostenplan als auch in der Steuerung der Ärzteausbildung sind die Versäumnisse seit Jahren zu gravierend. Alle nicht ausgebildeten Ärztinnen und Ärzte fehlen uns heute!“, so der SPÖ-Gesundheitssprecher, Landtagspräsident Peter Binder. „Diese Minderleistung der Verantwortlichen rächt sich mit jedem Tag mehr, das zeigt uns die präsentierte Ärztedichte!“

Schwarz-Blau drückt sich vor der Verantwortung

Erst in der letzten Landtagssitzung hat die SPÖ den Ausbau der Basisausbildung gefordert. Die schwarz-blaue Landeskoalition verschob den Antrag aber umgehend in den Unterausschuss Gesundheit. Das Gremium tagt deutlich seltener als der reguläre Ausschuss. „Die verantwortlichen Parteien drücken sich damit vor einer inhaltlichen Diskussion, wie sie von mir mit dem Landessanitätsdirektor gewünscht war, und verursachen einmal mehr eine unnötige Zeitverzögerung“, kritisiert Binder.

SPÖ-Gesundheitssprecher Peter Binder erinnert an die Zuständigkeiten: „Für Arbeits- und Ausbildungsplätze sind die Krankenanstaltenträger und somit in erster Linie das jeweilige Land verantwortlich. Für die SPÖ war das in Oberösterreich seit mindestens zehn Jahren einer von vielen Gründen, warum wir den vorgelegten Budgets und Mittelfristplanungen nicht zugestimmt haben. Ganz einfach, weil diese Zahlenwerke, die Haberlander verantwortet, die Erfordernisse für Beschäftigung und Ausbildung stets zu wenig bis gar nicht berücksichtigt haben.“ Auch die Arbeitnehmervertretung – immerhin die Hauptfinanciers des Gesundheitssystems – sieht zu Recht die Politik gefordert. „Wir sind bereit. Was ist mit der Gesundheitsreferentin?“ so Binder abschließend.

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