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SPÖ-Verkehrssprecher Höglinger fordert weiter: Tempo 30 vor Schulen muss Pflicht werden

10. Juni 2026

SPÖ-Verkehrssprecher Höglinger fordert weiter: Tempo 30 vor Schulen muss Pflicht werden

Höchste Kinderunfallzahlen seit 20 Jahren – SPÖ verlangt Konsequenzen

Im Jahr 2025 wurden in Oberösterreich 640 Kinder bei Verkehrsunfällen verletzt, sechs davon tödlich. Das ist der höchste Wert seit 20 Jahren und widerspricht dem erklärten Ziel, die Verkehrstoten bis 2030 um 25 Prozent zu senken. Für SPÖ-Verkehrssprecher Tobias Höglinger ist das ein unmissverständliches Signal: „Diese besorgniserregenden Zahlen sind ein klarer Auftrag zum Handeln. Solange auf Landesstraßen die Bedürfnisse des Autoverkehrs Vorrang haben, wird sich die Situation für Kinder im Straßenverkehr nicht bessern.“ Die SPÖ fordert daher in einem dringlichen Antrag ein umfassendes Maßnahmenpaket im Landtag: Tempo 30 vor Schulen, Kindergärten und Horten soll zum gesetzlichen Regelfall werden. Darüber hinaus sollen Gemeinden mehr Entscheidungsspielraum bei Verkehrsberuhigung und Radarüberwachung erhalten. Unfallhäufungspunkte sollen systematisch entschärft und Landesstraßen kindgerecht umgestaltet werden, mit sicheren Querungen, Radwegen und Verkehrsinseln.

Jetzt ist Handeln gefragt

„Bewusstseinsbildung allein reicht nicht aus. Kinder brauchen sichere Wege zur Schule, das sollte ohnehin klar sein, ist aber leider vielerorts nicht der Fall. Dazu muss Tempo 30 vor Bildungseinrichtungen der Standard werden, nicht die Ausnahme. Und die Gemeinden brauchen endlich die Möglichkeiten, um vor Ort richtig eingreifen und handeln zu können“, so Höglinger.

Wege und Lösungsansätze, um Veränderungen zur erzielen, wurden von der SPÖ bereits mehrmals aufgezeigt. Nun ist Landesrat Steinkellner am Zug: „Ein kindgerechter Straßenraum schützt nicht nur die Kleinsten, er verbessert die Lebensqualität für alle. Es liegt nun an Steinkellner der Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr in Oberösterreich zum Durchbruch zu verhelfen.“

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