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10 Jahre SPÖ-Hartnäckigkeit zeigen bei transparenten OP-Wartezeiten Wirkung

25. März 2026

10 Jahre SPÖ-Hartnäckigkeit zeigen bei transparenten OP-Wartezeiten Wirkung

Was lange währt, wird endlich gut….aber nur fast

SPÖ-Binder

Was Gesundheits-Landesrätin Haberlander heute als eigene Initiative präsentiert, ist das Ergebnis von zehn Jahren beharrlicher SPÖ-Arbeit. In jährlichen Anfragen, die erste ging noch an Landeshauptmann Pühringer, hat die SPÖ mühsam die OP-Wartezeiten erfragt, um die Öffentlichkeit darüber informieren zu können. Bereits damals forderte die SPÖ ein zentrales Transparenz-Modell nach Vorbild NÖ. Das Land NÖ hatte damals schon eine Plattform, auf der alle Wartezeiten aller Träger gesammelt und aktuell abrufbar waren. Dass die Transparenz längst überfällig ist, zeigen auch die Zahlen: Wartezeiten auf Knieoperationen sind in Oberösterreich seither von 27 auf bis zu 96 Wochen gestiegen. „Die ÖVP braucht zehn Jahre und dramatisch gestiegene Wartezeiten, um Informationen, die in den Spitälern ohnehin vorhanden sind, endlich der Bevölkerung zugänglich zu machen“, so SPÖ-Gesundheitssprecher Binder, „vor zehn Jahren wäre selbst ein simples PDF ein Highlight gewesen. Nach massiven Fortschritten der Digitalisierung fragt man sich aber schon, warum kein interaktives Dashboard möglich ist, das Patient:innen direkt zur richtigen Krankenanstalt führt.“

Warum handelt Haberlander jetzt?

Die SPÖ hat ihr Engagement zu diesem Thema zuletzt erst wieder erneuert: In der Landtagssitzung Ende Jänner brachte sie erneut einen Antrag für mehr Transparenz bei OP-Wartezeiten ein. Dieser hätte heute im Unterausschuss Gesundheit regulär behandelt werden sollen. Stattdessen kommt Haberlander der parlamentarischen Debatte mit einer eigenen Presseaussendung zuvor. „Es freut uns, dass die Landesrätin offenbar selbst merkt, dass die SPÖ-Forderungen richtig und längst überfällig sind. Aber warum wird ein laufender Antrag einfach übergangen?“, fragt Binder.

Gut gemeint, aber nicht gut genug

Nach der Corona-Pandemie und im Zeitalter moderner Technik wäre ein echtes, interaktives Online-Dashboard möglich, das Patient:innen mit einem Klick direkt zur richtigen Krankenanstalt führt. Stattdessen gibt es eine quartalsweise aktualisierte Übersicht per PDF und wer konkrete Details zu einem Spital sucht, wird auf die mühsame Suche auf den einzelnen Krankenhaus-Homepages geschickt.

Was noch fehlt

Gefordert hat die SPÖ aber auch monatliche Aktualisierungen sowie eine Aufschlüsselung nach allgemeiner Klasse und Sonderklasse. Genau diese Daten würden zeigen, wie stark die Zwei-Klassen-Medizin bei Wartezeiten wirklich ist. „Wahrscheinlich braucht es wieder zehn Jahre, bis die Oberösterreicher:innen auch monatlich aktuelle Daten und vollständige Informationen über den Versicherungsstatus der Wartenden bekommen. Aber wir bleiben dran“, so Binder abschließend.

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