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Ausschussrunde im Landtag: SP-Initiative für Wohnzuschuss für Lehrlinge endgültig abgelehnt

26. Februar 2026

Ausschussrunde im Landtag: SP-Initiative für Wohnzuschuss für Lehrlinge endgültig abgelehnt

Abwertende Aussage von LH-Stv. Haimbuchner über Anliegen unserer Lehrlinge zeigt wahres Gesicht der Blauen

SPÖ-Jugendsprecher Haas

ÖVP und FPÖ haben in der heutigen Ausschussrunde des Landtags den SPÖ-Antrag auf einen Wohnzuschuss für Lehrlinge abgelehnt. Während andere Bundesländer Lehrlinge längst mit Wohnzuschüssen von bis zu 2.800 Euro pro Jahr unterstützen, gehen oberösterreichische Lehrlinge weiterhin leer aus. „Erfahrungen aus dem Burgenland zeigen, dass ein solcher Zuschuss keine großen Mehrkosten für das Land bringt, aber in den Fällen wo er beantragt und bewilligt wird, wirklich weiterhilft. Insbesondere wenn seltene Berufe erlernt werden und die Lehrbetriebe weniger und damit auch weiter weg vom Elternhaus sind. Gerade in diesen Berufen herrscht dann mitunter auch Fachkräftemangel, wogegen die Unterstützung hilft, damit ein jeder Lehrling seine Wunschausbildung machen kann. Wenn dann LH-Stv. Haimbuchner diese berechtigten Anliegen der Lehrlinge bei den Beratungen als wortwörtlich ‚Blödsinn‘ bezeichnet, offenbart er seine Wertschätzung für unsere fleißigen und lernwilligen Jugendlichen und wie ernst es die FPÖ mit ihnen meint“, betont SPÖ-Jugendsprecher Mario Haas.

Lehrberufe attraktiver gestalten: Wohnkosten als Hürde für Fachkräfte von morgen

„Die hohen Mietpreise machen es Lehrlingen immer schwerer, für ihre Wunschausbildung umzuziehen. Da hilft auch die Wohnbeihilfe in der aktuellen Form nicht wirklich weiter“, kritisiert Haas. Trotz gegenteiliger Versprechen der schwarz-blauen Regierung scheitert die bestehende Wohnbeihilfe in der Praxis an zu strengen Einkommensgrenzen und bürokratischen Hürden. Bundesländer wie Burgenland und Vorarlberg haben das erkannt und greifen Lehrlingen und ihren Familien mit jährlich bis zu 2.800 Euro an Wohnkostenzuschüssen unter die Arme. Haas betont: „Die Entscheidung für eine Ausbildung darf nicht an den Wohnkosten scheitern. Das fördert Talente und unterstützt insbesondere jene Branchen, die mit Nachwuchsmangel kämpfen“.

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