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Herzkatheter und Hubschrauberlösung im Innviertel durch Expert:innen-Kommission nicht gelöst

6. Februar 2026

Herzkatheter und Hubschrauberlösung im Innviertel durch Expert:innen-Kommission nicht gelöst

Herzversorgung weiter mit großen Fragezeichen

SPÖ-LAbg. Gabriele Knauseder

Nach dem Bericht der Pammer-Kommission zur Notfallversorgung sieht die Braunauer SPÖ-Landtagsabgeordnete Gabriele Knauseder weiterhin erhebliche Unklarheiten bei der Herzversorgung im Innviertel. Die Betroffenheit der nicht möglichen Versorgung der Frau aus Rohrbach mit dem Aortenriss, hätte ein Anfang für den Ausbau der Notfallversorgung ganz Oberösterreichs sein können.  „Ich habe mir vom Bericht der Expert:innen-Kommission tatsächliche Handlungsanweisungen zur gesamten Notfallversorgung erwartet“, kritisiert Knauseder den Umfang des Berichts. Die Forderung nach einem Herzkatheter-Standort am Krankenhaus Braunau bleibt aufrecht – unterstützt von 13.000 Unterschriften aus der Region.

Haberlander bleibt Antworten schuldig

Der Plan des Landes bereits vorab war, dass im Laufe des Jahres 2026 ein 24/7-Hubschrauberbetrieb aus Suben (Bayern) möglich sein wird. „Es ist nun auch trotz Kommissions-Bericht noch nicht klar, ob, wie und ab wann ein Rettungshubschrauber in Suben auch bei Nacht zur Verfügung steht“, warnt Knauseder. Zentrale Fragen bleiben unbeantwortet: Was passiert, wenn zeitgleich in Bayern ein Notfall eintritt und der Helikopter besetzt ist? Wie sieht es bei Schlechtwetter aus? Stehen ausreichend Notärzt:innen und Notfallsanitäter:innen für Nachtdienste zur Verfügung?

„Gesundheitslandesrätin Haberlander hat dazu nichts klargestellt. Die kursierenden Daten sind mehr als unsicher“, so Knauseder. „Die Innviertler:innen wie so oft – Bürgerinnen und Bürger zweiter Klasse. Zuerst muss etwas passieren, bis Verantwortliche in Linz munter werden und über Lösungen längst bekannter Probleme nachdenken.“

Die SPÖ-Abgeordnete fordert klare Antworten und konkrete Zeitpläne statt vager Ankündigungen: „Die Menschen im Innviertel haben ein Recht auf Sicherheit in der Notfallversorgung.“

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