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SPÖ-Klub für Hacklerregelung: Wer 45 Jahre hart gearbeitet hat, muss Pension in voller Höhe erhalten

6. November 2020

SPÖ-Klub für Hacklerregelung: Wer 45 Jahre hart gearbeitet hat, muss Pension in voller Höhe erhalten

Seit 1. 1. 2020 können Menschen, die 45 Jahre lang gearbeitet haben, wieder ohne Abschläge in Pension gehen. Doch genau für diese Personengruppe will die Schwarz-Grüne Bundesregierung wieder harte Pensionsabschläge einführen. „Wer schon 45 Jahre oder mehr hart gearbeitet hat, der hat überdurchschnittlich lange ins Pensionssystem eingezahlt. Nach so langer Erwerbstätigkeit abschlagsfrei in Pension zu gehen ist gerecht, leistbar und muss so bleiben. Alle gegenläufigen Überlegungen der Bundesregierung sind eine Respektlosigkeit vor jahrzehntelangem Fleiß und entwürdigend gegenüber Leistungsträgern“, verteidigt VOEST-Zentralbetriebsrat und SPÖ-Arbeitsmarktsprecher LA Hans Karl Schaller die sogenannte „Hacklerregelung“. Für die kommende Landtagssitzung wird die SPÖ dazu eine dringliche Bundesresolution einbringen und lädt insbesondere die FPÖ zur Unterstützung ein.

SPÖ stellt im Landtag Bundesresolution zum Erhalt der „Hacklerregelung“

Landtagsabgeordneter Hans Karl Schaller

Wenn ältere Arbeitnehmerlnnen nun aufgrund drohender Abschläge gezwungen werden, ihren Pensionsantritt hinauszuzögern, verringern sich zugleich die Arbeitsmarktchancen für Jüngere. Das würde die Corona-bedingte Misere am österreichischen Arbeitsmarkt noch zusätzlich verschärfen. „Man fragt sich schon, was die Versprechen von Sebastian Kurz wert sind. Schließlich hat auch seine Fraktion im Nationalrat im Vorjahr, vor der Nationalratswahl, der Hacklerregelung in dieser heutigen Form zugestimmt“, weist Schaller auf die Unzuverlässigkeit von Sebastian Kurz in Pensionsangelegenheiten hin. „Die Kurz-ÖVP zeigt mit dem Angriff auf die Pensionen der ArbeitnehmerInnen ihr wahres Gesicht. Landwirtschaftliche Großbetriebe erhalten weiterhin Millionen an Steuerentlastungen. Kürzen will Kurz hingegen bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die oftmals am Ende ihrer körperlichen und psychischen Kräfte sind. Diese werden künftig für ihre Lebensleistung auch noch mit Abschlägen bestraft“, so Schaller abschließend.

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