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Kostengünstiges und klimafreundliches Jugendticket für alle jungen Menschen in Ausbildung

Der Oö. Landtag möge beschließen:

Die Oö. Landesregierung wird aufgefordert, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Erweiterung des erfolgreichen und kostengünstigen „Jugendticket Netz“ auf alle in Ausbildung befindlichen jungen Menschen bis zum 26. Lebensjahr im gesamten Verbundgebiet des Oberösterreichischen Verkehrsverbund (OÖVV) zu ermöglichen.

Begründung

Der Oö. Landtag genehmigte mit Beschluss vom 16. Mai 2013 einstimmig die Umstellung der SchülerInnen- und Lehrlingsfreifahrt im Oberösterreichischen Verkehrsverbund (OÖVV) und ermöglichte damit die Einführung der ersten preislich attraktiven verkehrsverbundweiten Netzkarte in Oberösterreich. Seit dem Herbst 2013 genießen daher SchülerInnen und Lehrlinge bis zum 24. Lebensjahr den Vorteil, mit dem „Jugendticket Netz“ kostengünstig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch Oberösterreich fahren zu können. Das „Jugendticket Netz“ ist zudem ein wesentlicher Baustein bei der Erreichung der verkehrspolitischen Ziele des Landes Oberösterreich im Sinne der angestrebten Verlagerung beim Modal Split. Jungen Menschen leistbare und attraktive Angebote im Öffentlichen Verkehr (ÖV) zu ermöglichen, ist auch deswegen besonders wichtig, um sie an den ÖV zu binden und damit ein ökologisches Mobilitätsverhalten nachhaltig zu unterstützen.

Aktuelle Zahlen belegen, dass das „Jugendticket Netz“ großen Zuspruch erfährt. Dies zeigt, dass junge Menschen einen erhöhten Bedarf an kostengünstiger und klimafreundlicher Mobilität haben. Aber nach wie vor sind viele junge Menschen in Ausbildung von einem solchen Ticket ausgeschlossen, insbesondere die Studierenden: Für diese Gruppe von jungen Menschen ist das Ticket zum Pendeln zwischen Wohnort und Universität bzw. Fachhochschule noch viel zu teuer, die Verhältnismäßigkeit des Preises für Semestertickets ist nicht gegeben. So zahlen studierende teilweise für ihren Weg zur Universität das zehnfache dessen, was das Jugendticket kostet.

Das „Jugendticket Netz“ ist nicht nur eine leistbare, sondern auch eine klimaschonende Alternative zum Auto. Seit 1990 ist im Verkehrssektor eine Zunahme der Treibhausgase um rund 74% zu verzeichnen. Dabei ist der höchste Anteil der Emissionen im Verkehr auf den Straßenverkehr und hier insbesondere auf den PKW-Verkehr zurückzuführen. Die Erweiterung des „Jugendticket Netz“ auf alle in Ausbildung befindlichen jungen Menschen bis zum 26. Lebensjahr ist daher auch eine sinnvolle klimapolitische Maßnahme.

Die unterzeichneten Abgeordneten fordern daher die Oö Landesregierung auf, alle notwendigen Maßnahmen zu setzen, um ein kostengünstiges und klimafreundliches „Jugendticket Netz“ auf alle in Ausbildung befindlichen jungen Menschen bis 26 Jahre im gesamten Verbundgebiet des Oberösterreichischen Verkehrsverbund (OÖVV) zu ermöglichen.

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