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Kostenfreier Zugang zu Skigebieten für Ski-TourengeherInnen

Der Oö. Landtag möge beschließen:

Die Oö. Landesregierung wird aufgefordert, in den Förderrichtlinien des Landes Oberösterreich für Investitionen und den Betrieb von Skigebieten die Bedingung zu verankern, dass der kostenfreie Zugang für TourengeherInnen und PistengeherInnen zu gewährleisten ist.

Begründung

Skitourengehen liegt voll im Trend. Hunderttausende Österreicher schnallen im Winter die Tourenski an, um ihren Sport zu betreiben. Der überaus größte Teil der Sportlerinnen und Sportler geht dabei verantwortungsvoll vor und berücksichtigt dabei die alpinen Gefahrensituationen. Es kommt jedoch häufig zu Spannungen mit Liftbetreibern in alpinen Skigebieten. Diese sehen im wachsenden Phänomen des Skitourengehens zum Teil eine Konkurrenz zum alpinen Skilauf oder auch eine Beeinträchtigung ihres Angebots als Skigebiet, wenn Tourengeher die Parkplätze der Skigebiete benutzen, am Rande der Pisten im Skigebiet aufsteigen oder anschließend auf den präparierten Ski-Pisten vom Berg abfahren. Deshalb werden – je nach Skigebiet unterschiedlich – von den LiftbetreiberInnen Gebühren eingehoben oder generelle Verbote für Skitourengehen im Bereich des Skigebiets ausgesprochen. Damit wird aus Sicht der unterzeichneten Abgeordneten der freie Eintritt in die Natur maßgeblich eingeschränkt.

Vor dem Hintergrund, dass Skigebiete insbesondere für Investitionen regelmäßig hohe öffentliche Förderungen in Anspruch nehmen, ist es überschießend, dass Skitourengeherinnen und Skitourengeher ausgeschlossen werden oder für das bloße Betreten der Pisten bezahlen müssen. Schließlich haben die Sportlerinnen und Sportler mit ihrer Steuerleistung die öffentliche Förderung zu einem relevanten Teil selbst erwirtschaftet. Um die Situation für die Zukunft zu verbessern und einen funktionierenden, leistbaren Zugang zum Skitourengehen zu ermöglichen, treten die unterzeichneten Abgeordneten für eine
Änderungen der Förderungsrichtlinien für Betreiber von Skigebieten ein. Jedes Skigebiet, das Landesförderungen in Anspruch nimmt, soll keine weiteren Gebühren für das Betreten der Pisten durch Skitourengeherinnen und Skitourengeher einheben dürfen. Angemessene Gebühren für die Benützung des Parkplatzes sollen hingegen zulässig bleiben. Außerdem gilt natürlich – wie bisher –, dass sich alle Beteiligten an die Regeln des geordneten Miteinanders auf den Pisten zu halten haben. Tourengeherinnen und Tourengeher müssen somit am Rand der Pisten so aufsteigen, dass sie den alpinen Skibetrieb nicht gefährden. Damit könnten die wesentlichen öffentlichen Interessen bestmöglich zusammengeführt und eine sportliche Erfolgsgeschichte in Oberösterreich weiter vorangetrieben werden.

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